Lichtplatten für den Eigenbau von Terrassen, Carport u.a. Bedachungen

Haupteinsatzgebiete für Lichtplatten sowohl als Trapezprofil wie auch als Wellplatte sind Terrassenüberdachungen, Bedachungen vom Carport, Hauseingangsdächer oder aber für Zwecke von Sichtschutz oder Windschutz. Auch für verschiedenste Dächer von Nebengelaßbauten finden Lichtplatten gerne Verwendung. Denn sie sind haltbar und zudem leicht und einfach zu montieren. Genauso begründen die massenhafte Anwendung von Lichtplatten die geringen Kosten, da solche Dachplatten ein außerordentlich günstiges Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Solche Lichtplatten gibt es in verschiedensten Qualitäts- kategorien und damit auch preislichen Stufen, von sehr kostengünstige PVC-Lichtplatten bis hin zu hochwertigen Polycarbonat Lichtplatten und Acrylglasplatten. Allen gemeinsam ist neben der grundsätzlichen Preiseffizienz und der leichten Montage eine hohe Lichtdurchlässigkeit, ohne daß wiederum die Privatsphäre geschmälert werden braucht.

Lichtplatten z.B. in sogenannter opaler Ausrüstung oder bronzierte Acryl-Lichtplatten ermöglichen ausreichend Helligkeit unterhalb einer Terrassenüberdachung, sind aber zugleich ein guter Sichtschutz.

Lichtplatten und Unterkonstruktion für ein Terrassendach oder ein Dach Carport bilden eine Einheit. Im Internet lassen sich leicht Montagehinweise für die Unterkonstruktionen aus Holz einschließlich der Fundamentierungen für die Pfosten finden. Selbst im Baumarkt sind oft Bauanleitungen ausgelegt.

Die Unterkonstruktion für ein Terrassendach bzw. jedem Dach auch für Lichtplatten ist aus zweifacher Sicht wichtig. Einerseits gewährleistet sie die Traglast, und das ganz unabhängig davon, welche Dachplatten Verwendung finden, also die einschaligen Lichtplatten oder auch Doppelstegplatten bzw. Stahlblechplatten.

Die Holzunterkonstruktion hat die konkret vor Ort auftretende Schnee- und Windlast aufzufangen. Bei der unmittelbaren Dachunterkonstruktion, also der direkten Auflagefläche der Dachplatten, sind entsprechend ausreichende Befestigungspunkte für die Lichplatten zu gewährleisten. Die Lichtplatten selbst haben wiederum Einfluß auf die Dimension der Lattung und der Abstände derselben, resultieren aus deren Stärke und Festigkeit. Auch das Gefälle des Dachs ist zu bedenken, hier auch die zusätzliche

Wirkung durch den Einfluß des Gefälles auf den Selbstreinigungseffekt für Lichtplatten.

Unbedingt sind statische Aspekte aus dem jeweiligen Gewicht der Dachplatten, aus Windlast wie Schneelast u.a. zu bedenken, die Pfosten-, Balken- und/oder Lattendurchmesser wie auch Abstände berühren.

Da Baurecht immer Landesrecht ist, sollten bei neu zu errichteten Bauten Erkundigungen eingezogen werden über das Bauobjekt selbst, über die Größe, Lage u.a. und ob überhaupt eine Baugenehmigung erforderlich ist, wenn es sich z.b. nur um die Art Dachplatten handelt bzw. ein offener Anbau wie eine Gartenterrasse, die mit handelsüblichen Lichtplatten eingedeckt wird. Die örtlichen Bauaufsichtsbehörden können hier meist unbürokratische Auskunft erteilen.

Auf jeden Fall ist jeder Bauwillige auf der sicheren Seite, wenn entsprechende Informationen zu allen relevanten baurechtlichen Aspekten vorab eingeholt werden, selbst, wenn es sich nur um ein Terrassendach handeln sollte.

Heute gehört zu fast jedem Wohn- oder Gartenhaus eine Terrasse meist in offener Bauweise, die quasi über mehr als ein halbes Jahr hinweg vom Frühling bis zum Herbst die eigentliche Wohnstube darstellt. Schützt ein solches Terrassendach doch sicher vor Witterungseinflüssen aller Art. Weil solche Terrassen aber sich immer größerer

Beliebtheit erfreuen, werden auch an die optische Gestaltung vom Dach immer größere Anforderungen gestellt. Hier geht es einerseits um die Brillanz der Lichtplatten selbst, die bei Polycarbonat und auch Acrylglas deutlich höher ist als bei PVC-Lichtplatten, andererseits aber auch um die Strukturen von Lichtplatten oder aber immer stärker auch um Hitzeschutz unter dem Terrassendach oder auch Carportdach. Speziell ausgerüstete Dachplatten können UV-Strahlen absorbieren und damit die Wärme- oder sogar Hitzeentwicklung unter den Lichtplatten stark reduzieren.

Gerade bei Terrassen oder auch im Carportbereich sind Sicht- und Windschutz wünschenswert, bei Beibehaltung der Lichtdurchflutung. Deshalb sind Lichtplatten, hier auch verstärkt mehrschalige Stegplatten, ideal auch für diese Einsatzzwecke geeignet. Wir bieten dafür auch das entsprechende Befestigungs- zubehör in Form von Alu-Profilen, wie überhaupt sämtliches Befestigungsmate- rial, abgestimmt auf die verschiedenen Lichtplatten, verfügbar ist.

Vor dem Haus oder der Gartenlaube die Natur genießen - ein Terrassendach selber bauen – lichtdurchflutet mit Lichtplatten

 Das Freie erleben und genießen unter einer Terrassenüberdachung – dennoch geschützt vor Witterungseinflüssen; die Sitzgelegenheiten bei Regenschauern nicht wegräumen müssend, sogar die Terrasse mit Dachplatten gedeckt, die temperaturregulierend wirken….all das läßt sich leicht, einfach und ohne den professionellen Handwerker zu bemühen, selbst bewerkstelligen - im Eigenbau.

Allerdings: etwas sollte man vorab wissen bzw. bedenken, und einige Anregungen dafür werden hier gegeben!

   

Wir selbst sind natürlich nicht die Spezialisten für den Unterbau, also die Tragekonstruktion einer Terrasse, jedoch ist dies von Bedeutung letztlich auch für die Auswahl der richtigen Lichtplatten. Meist wird eine tragende Konstruktion als Holz für die Terrasse gewählt, u.a. auch deshalb, weil es einfach und kosteneffizient zu beschaffen und leicht bearbeitbar ist; zudem wirkt es optisch attraktiv und ist dauerhaft haltbar. Über die Auswahl der Holzart, der Holzqualität usw. werden hier keine Ausführungen gemacht; hier wird sich ausschließlich auf die Überdachung, also das Terrassendach selbst Bezug genommen. Zu bedenken sind statische Anforderungen an die jeweilige Unterkonstruktion. Das ist wichtig für die Dimension der Balken, die Abstände der diversen Träger und oder Lattungen, für das auszuwählende Gefälle usw.; bei den Lichtplatten selbst sind Wind- und Schneelast zu beachten, natürlich auch die schon benannten Latten und/oder Balkenabstände, auf denen Lichtplatten nicht nur liegen, sondern auch befestigt werden. Die Regeln und Vorschriften sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Auskünfte erhält man im zuständigen Bauamt der Region.

Lichtplatten gibt es in verschiedensten Varianten, und die Entscheidung für die „richtige“ Lichtplatte hängt vom Standort der Terrasse, den Ansprüchen der Nutzer und -natürlich- auch von den Investitionsmöglichkeiten ab, da natürlich unterschiedliche Qualitäten auch unterschiedliche Preise an Lichtplatten bewirken.

Ist z.B. eine Terrasse in den Sommerperioden starker Hitzeeinwirkung ausgesetzt, so empfehlen sich Lichtplatten hitzereduzierend durch spezielle Beschichtung; dort, wo starke Hagelschläge auftreten können, gibt es sog. biaxial gereckte Platten, die praktisch unzerstörbar sind. Sollen die Kosten für ein Terrassendach gering sein, dann empfehlen sich PVC-Lichtplatten günstig im Preis in Standardqualität; wünscht man besonders schöne Optik im Dach oder eine mild-wirkende Lichtbrechung, quasi einen Blendschutz ohne starke Reduzierung von Helligkeit, wählt man Lichtplatten Polycarbonat aus oder generell Platten anderer Materialarten, die bestimmte Einfärbungen aufweisen; soll das Licht besonders brillant oder ein Lichtdurchlaß wie bei Glas unter dem Terrassendach wirken, werden Acrylglas-Platten empfohlen.

Möchte man keine Querlatten sehen, also eine elegante Dachgestaltung ohne Querpfetten, dann empfehlen sich Stegplatten. Stegplatten gibt es ebenfalls in verschiedensten Qualitätsstufen, Farben und zudem in diversen Stärken, entweder als Doppelstegplatten oder Stegdreifachplatten. Umgangssprachlich werden sie auch als Hohlkammerplatten oder einfach Stegmehrfachplatten bezeichnet. Eine Stegfünffachplatte oder sogar Stegsechsfachplatten eigenen sich besonders für eine Wintergartenbedachung, wobei solche Platten mit Ausrüstungen verfügbar sind, die sowohl vor Hitze als auch vor Kälte schützen.

Gerade bei Terrassen sind oft Wandverkleidungen gewünscht, entweder als Schutz vor Wind und Regen oder als Blickschutz. Dafür gibt es einerseits die Stegplatten z.B. in 10-mm-Stärke als Stegdoppelplatten, andererseits aber auch sog. blickdichte Lichtplatten oder die o.g. Lichtplatten bronzefarben bzw. in weiß-opaler Ausführung.

Die ganz konkreten Eigenschaften jeden Typs von Lichtplatten finden sich immer in der Artikelbeschreibung im Shop.

Was alle Lichtplatten charakterisiert, ist einerseits das geringe Gewicht, andererseits die Einfachheit ihrer Verlegung.

Besonders leicht ist dies bei der Montage sog. einschaliger Lichtplatten. Dafür halten wir im Shop entsprechende nichtrostende Schrauben vor, ggfs. auch sog. Abstandshalter, und die Lichtplatten werden gleichmäßig über die Fläche verteilt nach einem definierten Mengenschlüssel mit der Unterkonstruktion verbunden.

Etwas aufwendiger, aber auch nicht kompliziert, ist die Verlegung von Stegplatten, die selbst nicht auf der Unterkonstruktion befestigt, sondern in Profilen verlegt werden und zwar „schwimmend“. Dieser Begriff meint, daß also die Stegplatte nicht etwa verschraubt wird, sondern nur die Profile selbst, die mit den Längsbalken durch Verschraubung verbunden sind. Der sichere Halt der Stegplatten wird dadurch erreicht, daß diese Dachplatten in besagte Profile gelegt werden, die wiederum zweiteilig sind. Nach dem Hineinlegen der jeweiligen Stegplatten in die vormontierten Unterprofile hält das danach aufgelegte und mit dem Unterprofil korrespondierende Oberprofil die Stegplatte durch Verschraubung fest. Gerade bei dieser Art von Terrassenüberdachung ist also das Zubehör Lichtplatten etwas umfänglicher als bei den Wellplatten oder Trapezlichtplatten, dafür aber hat man eine besonders schöne Optik am Dach.

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