zur Verlegung von Stegplatten

Tipps zur Verlegung von Stegplatten - Kurz und knapp

Unterkonstruktion und Stegplatten

Um Stegplatten oder Doppelstegplatten verlegen zu können, ist eine angepaßte Unterkonstruktion unabdingbar. Diese kann entweder aus Metall oder aus Holz gefertigt

sein. Die Dachneigung sollte mindestens 10 Grad aufweisen, so dass das Regenwasser problemlos ablaufen kann und eine Selbstreinigung der Dachplatten erfolgt.

Die Zwischenbalken, auch Sparren genannt, sind in dem (fast) gleichen Abstand zu verlegen wie die Breite der zu verlegenden Hohlkammerplatten. Wenn Sie beispielsweise

Stegplatten von der Standardbreite von 0.98m verbauen, dann sind die Sparren mit einem Abstand von 1.01m zu verlegen (gemessen jeweils mittig der Balken) bzw. die auf den Sparren

liegenden Profile, die zwangsläufig analog auch  von Mitte zu Mitte der Profile dieses Abstandsmaß aufweisen. Dadurch ist das Maß der Profile (bei Profilbreiten von 60mm) selbst und

die kalkulierte Ausdehnung der Lichtplatten berücksichtigt. Bei Doppelstegplatten oder  Stegdreifachplatten mit einer Breite von 1,20m würde der Abstand von Mitte zu Mitte Profil

(analoge Ausrichtung der darunterliegenden Balken) 1.23m betragen.

 

Schritt 1:
Die Stegplatten oder Hohlkammerplatten gleich in welcher Stärke müssen in der Länge verlegt werden, wie das Dach tatsächlich lang sein soll. Es ist nämlich das reale Längenmaß

zu beachten, also das Gesamtmaß der Schräge (Gefälle). Die erste Stegplatte wird in die Längsprofile auf den ersten und zweiten Balken gelegt, beginnend mit einem sog. Abschlußrofil

und folgend ein Verbindungsprofil. Diese Aluminiumprofile selbst, in denen eine Gummidichtung als Auflage für die Dachplatten eingezogen ist, sind zuvor mit Edelstahlschrauben,

z.B. Kreuzschlitz V2A für Holzunterkonstruktion 4,2x32mm, über  Durchbohren des Unterteils der Profile mit der Unterkonstruktion verbunden.

Die offenen Kammern an den Schmalseiten der Stegplatten sind bereits zuvor durch Alu-Abschlußprofile über einfaches Aufschieben derselben in Kombination mit  einem die Kammern

verschließendem flexiblen Alu-Band verschlossen worden,  wobei im oberen Schmalbereich (First) sog. ungeschlitzte Abschlußprofile und im unteren Schmalbereich der Stegplatten

(Traufe) sog. geschlitzte Abschlußprofile Verwendung finden.


Schritt 2:
Die zweite Stegplatte wird dann am zweiten Balken ausgerichtet, so dass wenige Zentimeter Luft bleibt. Diese kleine Distanz ist wie erwähnt notwendig, damit eine Dehnungsfuge

verfügbar ist. So können sich die Stegplatten je nach Wetterlage innerhalb der Profile "bewegen". Da sich Dachplatten gleich welcher Materialart sowohl in der Breite wie auch in der Länge

bewegen, ist auch im Bereich einer angrenzenden Wand je nach Plattenlänge ein gewisser Abstand einzukalkulieren.

Alle nachfolgenden Stegplatten werden nach dem gleichen Schema verlegt, bis die letzte der Dachplatten in die  beiden verbliebenen Balkenlagen gelegt werden kann, endend mit dem

Abschlußrofil am letzten Balken. Die Oberprofile werden dann auf die Unterprofile  gelegt und mit Sechskantedelstahlschrauben mit dem Unterprofil verbunden.

Schritt 3:
Nach abgeschlossener Verlegung der Stegplatten, müssen evtl.  Räume zwischen den Stegplatten und einer Hausmauer abgedichtet werden. Diese Abdichtung sorgt dafür,

dass kein Schmutz zwischen die Platten gelangen kann. In der Regel wird dafür ein Wandanschlußprofil verwendet.

Schritt 4:
Zusätzlich ist ein Abrutschwinkel am unteren Ende (Traufe - über die Enden der Verbindungsprofile bzw. auch Abschlußrofile) der Überdachung angebracht werden. Dieser

Abrutschwinkel sorgt dafür, dass die in Schräglage verbauten Dachplatten nicht mehr verrutschen können, da die Dachplatten ja quasi „lose“, also schwimmend in den Profilen

verlegt sind, ohne jedwede Verschraubung der Stegplatten selbst.


Beachtet werden sollte jedoch, dass diese Art der Verlegung nur funktioniert, wenn die Dachplatten generell von oben nach unten ausgerichtet werden. Das bedeutet, dass die

Platten nach der Fließrichtung des Wassers auszurichten sind, also Stegplatten längs verlegt werden und nicht quer.

 

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